Geschichte der Arbeiterwohlfahrt

Am 13. Dezember 1919 wurde in Berlin die Arbeiterwohlfahrt gegründet. Federführend war die Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz, die erste Frau, die im Reichstag eine Rede hielt.

 

Die AWO war damals eine Selbsthilfeorganisation der Arbeiter. Millionen von Menschen lebten im Elend. Sie sollten nicht länger als ohnmächtige Bittsteller auf eine „gnädige Hilfe" warten müssen. Die AWO-Mitglieder wollten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Viele Menschen, auch aus dem Mittelstand, waren von dieser Idee begeistert.

 

Eine der ersten Aufgaben war es, das Verbot der Kinderarbeit durchzusetzen. Für gesundheitsgeschädigte Großstadt Kinder organisierte die AWO außerdem Stadtranderholungen und Notstandsküchen. Der Aufschwung für die Organisation war enorm.

 

Im Juli 1933 wurde die Arbeiterwohlfahrt, als einziger nichtjüdischer Wohlfahrtsverband, von den Nazis aufgelöst und das gesamte Eigentum beschlagnahmt. Die Vorsitzende Marie Juchacz musste flüchten und um Asyl in Paris und New York bitten.

 

Erst 1945 konnte die Arbeiterwohlfahrt wieder gegründet werden überkonfessionell und überparteilich. Allerdings nur im Westen Deutschlands. In der DDR blieb sie verboten. Erst seit der Wiedervereinigung 1989 ist die Arbeiterwohlfahrt im ganzen Land tätig.

 

Seit 1992 nennt sich die Arbeiterwohlfahrt kurz AWO.



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